Jahresprogramm 2022

20
Okt.
2022

Z25 - GENDERMEDIZIN – was Frauen krank macht

20.10.2022 18:00 -19:30
Online

GENDERMEDIZIN – was Frauen krank macht
geschlechtsspezifische Unterschiede - Patientinnen sind eben keine Männer

In der Medizin wird die Frau benachteiligt. Medikamente werden an Männern getestet, Leitlinien von Männern geschrieben. Für Frauen kann das gefährlich sein.

Die junge Gender-Medizin zeigt, dass sich Krankheiten bei Männern und Frauen unterschiedlich darstellen. Für den gar nicht so kleinen Unterschied sorgen die verschiedenen Hormone, Körpergröße, Körpergewicht und der Stoffwechsel. Ob Herzschwäche, Knochenschwund oder Depression: Geschlechter leiden verschieden. Deshalb müssen Diagnose, Therapie und Medikation unter geschlechtsspezifischen Aspekten betrachtet werden, sonst drohen Fehlbefunde und Nebenwirkungen.

Ebenso wichtig sind geschlechtsspezifische Wahrnehmungen und differenzierte Kommunikation von Symptomen. Frauen gehen mit ihrem Körper, ihrer Psyche anders um als Männer. Sie werden zwar häufiger krank und erhalten auch mehr Psychopharmaka, leben aber länger als Männer.

Es steht viel Raum und Zeit für eine offene Gesprächsrunde zur Verfügung.

 

31
Okt.
2022

S67 - Die wichtigen Dinge richtig tun

31.10.2022 17:00 -21:00
Online

Selbstorganisation und Zeitmanagement

Jeder Mensch hat pro Tag die gleiche Menge an Zeit zur Verfügung. Dennoch haben wir manchmal das Gefühl, dass die Zeit zu schnell vergeht oder dass wir eigentlich nie genug Zeit haben. Dann wieder zieht sie sich wie Kaugummi. Auf der einen Seite lässt sich die Zeit also objektiv messen und auf der anderen Seite gibt es ein individuelles Zeitempfinden. Auch was wir als sinnvoll verbrachte Zeit oder als Zeitverschwendung erachten ist höchst unterschiedlich. Für eine souveräne Zeitplanung ist es deshalb notwendig, sich seiner Werte, Ziele und Bedürfnisse bewusst zu werden und sich auch in stressigen Situationen Zeit für Entspannung, für Freundschaften und Familie einzuräumen. In diesem Workshop erfahren die Teilnehmerinnen, was sie tun können, um mit ihrer Zeit wieder selbstbestimmter umzugehen und somit zu mehr Gelassenheit und Zufriedenheit im Alltag zu gelangen. Obwohl die Teilnehmerinnen nach diesem Workshop garantiert nicht mehr Zeit zur Verfügung haben, können die Ideen und Hilfsmittel, die sie kennenlernen, zur Verbesserung ihrer persönlichen Zeitplanung beitragen. Sie können die für sie sinnvollen, hilfreichen und praktikablen Methoden herausfiltern und beginnen, ihr ganz persönliches Zeitplanungssystem zu entwickeln. Dadurch bewahren sie ihre innere Balance, setzen Prioritäten und vermeiden unnötigen Zeitverlust. Dieser Workshop richtet sich an Frauen, die ihre Arbeitsorganisation im Spagat zwischen Beruf, Ehrenamt und Familie verbessern möchten.

Inhalte:
• Grundlagen Zeitmanagement
• Selbstmotivation und Ziele setzen
• Umgang mit Zeit analysieren, Zeitdiebe erkennen, Prioritäten setzen
• Richtig planen
• Für Ausgleich sorgen
• Beispiele und praktische Übungen zu typischen Alltagssituationen
• Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag

02
Nov.
2022

S43- Überblick für Projekte, Schreibtisch und Kalender

02.11.2022 16:00 -17:30
Online

Online-Angebot/ Vortrag für Frauen:
Überblick für Projekte, Schreibtisch und Kalender
Möchten Sie auch gerne Ihren Schreibtisch im Griff haben?

Immer mehr Frauen fragen sich, wie ist es möglich, den Papierkram, die Informationsflut und den E-Mail-Eingang im Blick zu behalten?

In diesem Kurzvortrag bekommen Sie Ideen und Inspirationen, wie Sie Ihre Struktur gestalten können, damit Sie im stressigen Alltag eine Übersicht haben.

Inhalte:

  • Basis – eigene Struktur
  • Arbeitsplatzoptimierung
  • Schaltzentrale Wiedervorlage
  • Prioritäten - vom Reagieren zum Agieren
  • Wichtige Entscheidungen treffen
  • Suchstress vermeiden
02
Nov.
2022

S68 - „Wo die Liebe hinfällt“

02.11.2022 17:00 -20:00
15,00€

Eheschließungen und Ehescheidungen mit Auslandsbezug

Ehen werden im Himmel geschlossen, doch das Eheleben findet im Hier und Jetzt statt – mit all seinen irdischen Konsequenzen. Binationale Partnerschaften sind ein Teil unserer Gesellschaft. Offene Grenzen, Urlaubs-, Arbeits- und Studienaufenthalte im Ausland sowie die Anwesenheit von Migrant*innen und Flüchtlingen lassen die Zahl der binationalen Ehen in Deutschland weiter steigen. Die Zahl der binationalen Paare in Deutschland hat sich seit 1996 verdoppelt.

Da fast jede zweite bis dritte Ehe in Deutschland auch leider wieder geschieden wird, kann hier ein in guten Tagen geschlossener Ehevertrag helfen. Denn wenn die Liebe endet, beginnt der Streit: um die Wohnung, die Kinder, das Geld, den Unterhalt. Der Rosenkrieg ist also oft vorprogrammiert. Es werden sowohl die Voraussetzungen und Hürden einer Eheschließung mit einer/m „ausländischen Partner*in“ als auch die Voraussetzungen und Vorsorgemöglichkeit einer Ehescheidung mit Auslandsbezug erörtert.

02
Nov.
2022

Z27 - „Geld steht Frauen gut“. Altersvorsorge für Frauen – Ansprüche sichern und zusätzlich privat vorsorgen“

02.11.2022 19:30 -21:30
8,00€

Gerade in der Familienphase, in der das Geld oft knapp ist, denken viele Frauen nicht an ihre finanzielle Zukunft. Auch wenn die finanzielle Gleichberechtigung in der Familie angestrebt ist, sieht die Realität in vielen Familien anders aus.

Veränderungen im Lebensentwurf (wie z.B. Trennung, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Renteneintritt) können dann finanziell zur schweren Belastung führen.

Wie Frauen rechtzeitig für sich gut finanziell vorsorgen können, welche Wege sogar Spaß machen können, darum soll es an dem Abend gehen. Auch für Frauen, die vermeintlich ihre Chancen und Möglichkeiten für eine bessere Absicherung schon verpasst haben, hält der Abend Tipps bereit.

04
Nov.
2022

Z39 - Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wir in Wiesbaden": Krisen als Chance begreifen

04.11.2022 16:00 -19:00
10,00€

Stimmt es wirklich, dass überstandene Krisen Menschen innerlich wappnen und wachsen lassen? Wie kann ich mich aus der Opferrolle in eine selbstbestimmte Rolle zurückbringen? Was ist Selbstwirksamkeit?

Kein Mensch geht durch das Leben, ohne Krisen und Tiefschlägen zu begegnen.

Häufig stellt die Doppelbelastung von Beruf und familiärer Sorgearbeit, bei der eigene Wünsche und Bedürfnisse hintenangestellt werden, einen Auslöser für Krisen dar. Trennungen, Jobverlust, Umbrüche sind in fast jeder Lebensgeschichte vorhanden. Zu hoch erscheinen oft die Ansprüche innen und außen, das Funktionieren wird vorausgesetzt.

Mit einem neuen, gelasseneren Blick auf Krisen und die Erkenntnis, dass immer auch neue Stärke und Selbsterkenntnis nach einer Krise dazukommen, lernen Sie hier, die Karten, die Ihnen in die Hand gelegt werden, bestmöglich zu spielen.

In diesem Seminar lernen Sie, dass Sie zwar ab und zu im Leben 'unter Wasser gehen können', aber immer selbst bestimmen, wann Sie zum Luftholen wieder auftauchen.

Dieser Workshop findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wir in Wiesbaden" statt, die in diesem Jahr unter dem Motto "Mut machen" steht.

 

08
Nov.
2022

Z38 - Arbeitswelt 4.0 - Gewappnet für die Arbeit in der Zukunft

08.11.2022 09:00 -13:00

Veränderungstendenzen in der digitalen Zukunft und Arbeitswelt

Die Arbeitswelten verändern sich durch Megatrends wie Globalisierung, den demografischen Wandel und die Digitalisierung. Durch die Auflösung klassischer Strukturen der Arbeitsorganisation und des Arbeitsortes sind neben den Fachkompetenzen vielmehr die sogenannten Soft Skills gefragt. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen bleiben der Schlüssel erfolgreicher Unternehmen – und sichern sich den eigenen Arbeitsplatz.

Sie erfahren unter anderem was sich hinter dem Begriff „Digitale Transformation“ verbirgt, warum vernetztes, mobiles und zeitsouveränes Arbeiten notwendig ist und Sie erfahren, welche Bedeutung die Entkopplung von Arbeit und Arbeitsort auf die Gesellschaft und auf die Berufstätigkeit von Frauen hat.

In dieser Veranstaltung gibt Ihnen die Referentin einen Überblick über die Herausforderung aktueller Veränderungstendenzen der digitalen Zukunft und erläutert deren Bedeutung, die Chancen und die Risiken.

 

08
Nov.
2022

Z44 - Rassismus – Antifeminismus – Rechtsextremismus: ein Dreigespann

08.11.2022 18:30 -20:00
Online

Rassismus – Antifeminismus – Rechtsextremismus:
ein Dreigespann
Wie sich drei Phänomene zur Gefahr für die Demokratie verdichten

In jüngerer Zeit wurden weltweit bei mehreren rechtsterroristischen Anschlägen Menschen ermordet. Die Täter suchten ihre Bluttaten mit einem wirren Mix aus Verschwörungsmythen, Rassismus, Rechtsextremismus und Antifeminismus zu rechtfertigen. So hetzte etwa der Attentäter von Halle: „Feminismus ist schuld an der sinkenden Geburtenrate im Westen, die die Ursache für die Massenimmigration ist. Und die Wurzel dieser Probleme ist der Jude.“ (Rechte Terroristen: Hass auf Frauen. In Panorama 31.10.2019. Zugriff am 10.02.2021).

Solche Narrative machen sich auch rechtsextremistische Parteien und Organisationen zu eigen, wenn auch abgeschwächt. Da wird etwa gefordert, alle Migrant*innen aus Deutschland zu entfernen, zur Not mit Gewalt. Und während ein Teil der extremen Rechten die Gleichstellung der Geschlechter für die Wurzel allen Übels hält, behaupten andere, die Gleichheit und Freiheit „unserer Frauen“ gegen die als rückständig und hypersexualisiert markierten geflüchteten Männer aus islamischen Ländern verteidigen zu müssen.

Dass Rechtsextremismus und Rassismus zusammengehören, ist weitgehend bekannt. Dass aber beides auch mit Antifeminismus Hand in Hand geht, wird selten diskutiert. In dem Vortrag wird darüber aufgeklärt, wie diese drei Phänomene miteinander zusammenhängen. Erläutert werden die wichtigsten Narrative im Rechtsextremismus und im Antifeminismus. Auf dieser Basis wird dargestellt, in welcher Hinsicht mit diesen Narrativen Anschluss gesucht wird an Diskussionen in der gesellschaftlichen Mitte („Diskursbrücken“). Nicht zuletzt wird besprochen, wie man solchen Positionierungen entgegentreten kann. Das Angebot richtet sich damit an alle Interessierten, die sich für die Argumentation gegen rechtsextremistische, rassistische und antifeministische Äußerungen fit machen wollen.

 

 

09
Nov.
2022

Z43 - New Work und das Aufbrechen bestehender Strukturen

09.11.2022 10:00 -12:00
Online

Die Arbeitswelten verändern sich durch Megatrends wie Globalisierung, den demografischen Wandel und die Digitalisierung. Durch die Auflösung klassischer Strukturen der Arbeitsorganisation und des Arbeitsortes sind neben den Fachkompetenzen vielmehr die sogenannten Soft Skills gefragt. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter(innen) bleiben die Schlüssel erfolgreicher Unternehmen – und sichern sich den eigenen Arbeitsplatz.

Sie erfahren unter anderem, was sich hinter dem Begriff „Digitale Transformation“ verbirgt, warum vernetztes, mobiles und zeitsouveränes Arbeiten notwendig ist und welche Bedeutung die Entkopplung von Arbeit und Arbeitsort auf die Gesellschaft und auf die Berufstätigkeit von Frauen hat.

Insbesondere für Frauen bietet diese "neue" Art zu arbeiten nie dagewesene Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Job und Familie - sowohl durch wegfallende Pendel- und Präsenzzeiten als auch durch die Möglichkeit Positionen annehmen zu können, die unter anderen Umständen einen Umzug erforderlich machen würden. Demgegenüber stehen Herausforderungen wie z.B. Kinderbetreuung während der Arbeitszeit, etc., die es zu beachten gilt.

In dieser Veranstaltung gibt Ihnen die Referentin einen Überblick über die Herausforderung aktueller Veränderungstendenzen der digitalen Zukunft und erläutert deren Bedeutung, die Chancen und die Risiken.

 

15
Nov.
2022

S70 - Sei mutig – nicht artig

15.11.2022 10:00 -17:00
10,00€

Warum unkritische Anpassung nicht glücklich macht

Freundlich, bescheiden, nachgiebig, angepasst. Klingt dies nach einer Beschreibung für eine erfolgreiche Frau? Einer Frau, die mutig und selbstbewusst zu ihren eigenen Wünschen, Träumen und Bedürfnissen bedingungslos „JA“ sagt? Oder ist es doch eher eine Beschreibung, wie die Gesellschaft Frau und Mädchen heute noch sieht oder gerne hätte? Die Medien tragen zu diesem Rollenbild immer wieder bei. Mit einem Lächeln wird sie dort als perfekte Alleskönnerin dargestellt. Sie ist schön, voll Energie, rücksichtsvoll und opfert sich auf. Sie ist die perfekte Geliebte, Mutter und meistert Beruf und Haushalt.

All das bewirkt, dass Frau immer wieder unter Druck gerät. Sie tut, was von ihr erwartet wird und passt sich an. Die Denkfalle hat zugeschnappt, und eigene Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Lieber artig, statt mutig – eine folgenschwere Strategie, die weder bei Gehaltsverhandlungen noch bei der Durchsetzung eigener Ziele hilft. Lieber angepasst, statt sich selbst zu behaupten. Der Schlüssel zu einem mutigen und selbstbewussten Leben sind diese Denkfallen nicht und zufrieden machen sie meist nur vordergründig.

In diesem Seminar lernen Frauen, ihre Denkfallen aufzuspüren, Gegenstrategien zu entwickeln und wie es gelingt, diese mutig im Alltag umzusetzen. Wir gehen der Frage nach, wie es funktioniert, nicht mehr ja zu sagen, wenn nein gemeint ist und was sich im Leben verändern würde, wenn Frauen weniger angepasst ihren Weg gehen würden.

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