S12 Klimakrise - Warum Frauen stärker vom Klimawandel betroffen sind
Im Gegensatz zu vielen anderen Themen hört sich Klimawandel erstmal geschlechterneutral an. Klar, wenn es heißer wird, trifft es alle unabhängig vom Geschlecht. Gleiches, wenn ein Hochwasser zu Schäden führt. Blickt man jedoch ein wenig tiefer wird man feststellen, dass beim Klimawandel und insbesondere seinen Folgen, Frauen ungleich stärker betroffen sind als Männer.
Sehr deutlich wird das bereits in Ländern, in denen der Klimawandel schon weiter fortgeschritten ist als hierzulande und Vieles davon lässt sich perspektivisch auch auf Deutschland übertragen. Denn wer pflegt hitzegeschwächte Angehörige, wer erledigt die Einkäufe in überhitzten Innenstädten, wer geht mit Kindern auf schattenarme Spielplätze, wer geht einkaufen und muss mit höheren Preisen für Lebensmittel aufgrund von z.B. Dürren klarkommen, wer macht Homeschooling, wenn es für Schulbesuche zu heiß wird etc. Das und mehr wollen wir uns im Vortrag anschauen.
S13 Exkursion: Auf den Spuren der Dienstmädchen. Eine Erkundung in der Stadt der Villen
Adrett aussehen sollte sie, aber nicht zu hübsch sein. Fleißig, treu und nicht geschwätzig, erfahren, aber nicht fordernd – die Arbeitgeber*innen hatten viele Anforderungen an ein gutes Dienstmädchen.
Auf diesem Stadtspaziergang suchen wir nach den wenigen sichtbaren Spuren dieser Berufsgruppe, die für das Wiesbaden der Kaiserzeit sehr wichtig war, die aber doch weitgehend unsichtbar bleiben sollte.
Wir fragen auch nach dem, was man nicht mehr sieht, zum Beispiel nach ihren Aufgaben und Arbeitszeiten und nach den emotionalen Bindungen zwischen „Mädchen“ und Arbeitgeber und den gesellschaftlichen Kontroversen, die um sie herum brannten. Wir machen damit ein Stück Frauengeschichte sichtbar, die sonst meist vergessen wird.
S14 Selbstsicher sprechen, souverän wirken
Wer erfolgreich ist, ist sprechfähig! Noch immer haben Männer in Meetings öfter das Wort als Frauen. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Damit wir Gehör finden, sind wir gefordert, so zu sprechen, dass andere gerne zuhören. Dabei ist ein gekonnter Einsatz von Körper und Stimme relevant, sowie ein präsentes Auftreten entscheidend. Zum Sprechen gehört jedoch noch einiges mehr: Glaubwürdiges Auftreten bedeutet auch eine gute inhaltliche Vorbereitung, ein Bezug zur Zielgruppe und eine gründliche Reflexion persönlicher Stärken und Schwächen – denn eine rhetorische Strategie funktioniert bei der einen wunderbar und bei der anderen wirkt sie aufgesetzt.
In dieser Veranstaltung lernen die Teilnehmerinnen das Zusammenspiel der Wirkfaktoren des Auftretens kennen (u. a. Körper, Atmung, Glaubwürdigkeit, Durchdringung des Themas, Hörer:innenbezug). Auch die Technik für eine kraftvolle, durchdringende Stimme und wie diese zu pflegen ist, wird thematisiert. Im Fokus steht das sichere Einsetzen individueller Stärken. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich im Berufsalltag Gehör verschaffen möchten. Auch eine Ausrichtung auf Führungskräfte ist möglich.
S73 Selbstsicher sprechen, souverän wirken
Wer erfolgreich ist, ist sprechfähig! Noch immer haben Männer in Meetings öfter das Wort als Frauen. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Damit wir Gehör finden, sind wir gefordert, so zu sprechen, dass andere gerne zuhören. Dabei ist ein gekonnter Einsatz von Körper und Stimme relevant, sowie ein präsentes Auftreten entscheidend. Zum Sprechen gehört jedoch noch einiges mehr: Glaubwürdiges Auftreten bedeutet auch eine gute inhaltliche Vorbereitung, ein Bezug zur Zielgruppe und eine gründliche Reflexion persönlicher Stärken und Schwächen – denn eine rhetorische Strategie funktioniert bei der einen wunderbar und bei der anderen wirkt sie aufgesetzt.
S74 Erfolgreiche Gehaltsverhandlungen
Ob im Vorstellungsgespräch, bei einem internen Positionswechsel oder einer Veränderung des Aufgabenbereichs – im Berufsleben gibt es etliche Situationen, in denen es gilt, das Gehalt zu verhandeln. Dabei geht es darum, die Vorzüge der eigenen Arbeitskraft überzeugend darzustellen und den Marktwert in barer Münze zu benennen. Inwieweit „vermarkten“ Frauen ihre Arbeitskraft anders als Männer? Und wie gelingt es, ein Gehalt auszuhandeln, das dem tatsächlichen Marktwert ihrer Arbeitskraft entspricht?
S75 Schluss mit dem Impostor-Syndrom
Viele Frauen erleben trotz großer Erfolge das Gefühl, ihre Leistungen seien nicht echt oder nicht ausreichend. Dieses Phänomen, bekannt als Impostor-Syndrom, betrifft besonders Frauen, die hohe Erwartungen an sich selbst haben oder in herausfordernden beruflichen und gesellschaftlichen Kontexten agieren. Der Workshop unterstützt dabei, Selbstzweifel zu überwinden und die eigenen Stärken zu erkennen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen, die lernen möchten, ihre Erfolge anzuerkennen, sich von destruktiven Selbstzweifeln zu lösen und mit gestärktem Selbstvertrauen ihren beruflichen und privaten Alltag zu gestalten.
S15 Frauen in Trennung und Scheidung
Frauen in Trennung und Scheidung sind mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert. Die emotionale Belastung, die soziale Veränderung sowie die finanzielle Unsicherheit, die sich aus dem Verlust des gemeinsamen Einkommens oder Vermögens ergeben kann. Wenn dazu noch die rechtliche Komplexität hinzukommt, die sich aus den verschiedenen Gesetzen und Regelungen ergibt, die eine Trennung oder Scheidung betreffen, wie z.B. Ehescheidung, Zugewinn, Unterhalt, Sorgerecht oder Ehewohnungszuweisung, dann ist dies für die meisten eine Herausforderung.
Für die Referentin ist es wichtig, dass Frauen über Scheidung und Eheverträge gut informiert sind, um sich und ihre Zukunft unabhängig und fair gestalten zu können. Mit dem richtigen Wissen können diese aktiv dazu beitragen, dass ihre Rechte und Bedürfnisse in der Ehe und darüber hinaus gesichert sind.
S76 Geldanlage für Frauen
„Für Geldanlage muss man reich sein und viel wissen“ ist ein Mythos, der viele Frauen von der Geldanlage abhält. Dabei geht es gerade auch darum, Vermögen aufzubauen. Schritt für Schritt, aber regelmäßig. Und mit der nötigen Flexibilität, denn wer weiß heute schon, was übermorgen sein wird. Im Vordergrund steht, sich selbst unabhängig zu machen, denn ein finanzielles Polster schafft Raum – für persönliche Ziele, aber auch für Spontanität und Unabhängigkeit von Umständen, die uns belasten. Sei es ein Job, den wir wechseln möchten, ein Umzug, eine anstehende Trennung oder mehr Eigenständigkeit wagen.
S16 Frauen und Männer kommunizieren unterschiedlich
Frauen und Männer kommunizieren oft auf unterschiedliche Weise, was im beruflichen Kontext zu Missverständnissen oder Herausforderungen in der Zusammenarbeit führen kann. Doch wer die Kommunikationsmuster des anderen Geschlechts besser versteht, kann entspannter reagieren und klüger handeln.
In diesem Workshop lernen Sie, die Unterschiede in der Kommunikation von Frauen und Männern zu erkennen und gezielt damit umzugehen. Durch das Erweitern Ihrer kommunikativen Fähigkeiten und das Bewusstsein für diese Unterschiede können Missverständnisse reduziert und Ihre Zusammenarbeit effektiver gestaltet werden.
S77 Migräne und die Rolle der Hormone
Chronische Migräne führt zu Leistungsabfall, schränkt ein spontanes Leben ein und kann sogar Depressionen auslösen. Für die Therapie der Migräne und ihre zahlreichen Subformen stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Es kommt jedoch auf die richtige Diagnose an, um eine adäquate und verträgliche Therapie zu finden. Das weibliche Gehirn reagiert intensiver auf sensorische Reize, was die erhöhte Anfälligkeit für Migräne bei Frauen erklären kann. Die Fakten sind erschreckend: Frauen leiden dreimal häufiger an den quälenden Schmerzen als Männer, teilweise monatlich wiederkehrend. Dabei treten die ersten Attacken oft in der Pubertät auf, der Erkrankungsgipfel liegt jedoch im Alter zwischen 40 - 50 Jahren Etwa 40 % der Betroffenen erleiden in dieser Prä-/Perimenopause regelmäßig Migräneattacken. Zwei Drittel der durch Migräne verlorenen bezahlten Stunden entfallen auf Frauen.