S10 Empty Nest - Was kommt, wenn die Kinder gehen?
Gerade waren die Kinder noch klein, und plötzlich ziehen sie schon aus. Viele, teils widersprüchliche Empfindungen begleiten die Eltern, wenn die Kinder flügge werden: Trauer, Erleichterung, Sorge, Stolz. Gleichzeitig eröffnen sich neue Freiräume – mehr Zeit für sich selbst, für die Partnerschaft, die Arbeit oder andere Interessen. In jedem Fall verändert der Auszug der Kinder das Leben der Eltern. Um diese Veränderungen nicht passiv zu erleiden, sondern aktiv zu gestalten, laden wir zum Kurs „Empty Nest - was kommt, wenn die Kinder gehen?“ ein.
In den USA ist der Begriff „Empty Nest“ fest etabliert. Die neue Lebensphase wird dort häufig projektmäßig gemanagt. Sie birgt Chancen, stellt alle Beteiligten aber auch vor Herausforderungen: Manche Eltern entdecken Freiräume und neue Möglichkeiten, während andere mit Ängsten und Krisen kämpfen. Im deutschsprachigen Raum gibt es bisher wenige Unterstützungsangebote für diese Zeit des Wandels. Dieses Seminar bereitet auf die bevorstehenden Veränderungen vor und gibt Anregungen, wie man diese aktiv mitgestalten kann.
S70 Wie Vereinbarkeit im Alltag wirklich gelingen kann
Ob Job, Familie, Pflege oder Ehrenamt - viele Frauen stehen täglich vor der Herausforderung, allem und jedem gerecht zu werden. In dieser Veranstaltung geht es darum, Vereinbarkeit neu zu denken - ohne Schuldgefühle, Überforderung oder Perfektionismus. Vereinbarkeit beginnt bei uns. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf typische Fallstricke wie Mental Load, Rollenerwartungen und Kommunikationsmuster - und entwickeln alltagstaugliche Lösungen für mehr Entlastung.
S71 Kinder und Jugendliche in Multikrisenzeiten stärken
Wir erleben seit einiger Zeit eine Welt voller Krisen, die auf komplexe Weise alle miteinander zusammenhängen und sich auch auf unseren Alltag auswirken. Für Kinder und Jugendliche ist es eine besondere Herausforderung, sich in den komplexen Zusammenhängen und Folgen dieser Krisen zurechtzufinden. Oft wird von erwachsener Seite unterschätzt, wie stark sich die weltweiten Krisen direkt oder indirekt auch belastend auf die Lebenswelt und das Erleben der Kinder und Jugendlichen auswirken. Diese Veranstaltung richtet sich an alle Frauen, die Kinder und Jugendliche betreuen, ob in privatem oder beruflichem Kontext.
S11 Schluss mit dem Impostor-Syndrom
Viele Frauen erleben trotz großer Erfolge das Gefühl, ihre Leistungen seien nicht echt oder nicht ausreichend. Dieses Phänomen, bekannt als Impostor-Syndrom, betrifft besonders Frauen, die hohe Erwartungen an sich selbst haben oder in herausfordernden beruflichen und gesellschaftlichen Kontexten agieren. Der Workshop unterstützt dabei, Selbstzweifel zu überwinden und die eigenen Stärken zu erkennen.
Die Veranstaltung richtet sich an Frauen, die lernen möchten, ihre Erfolge anzuerkennen, sich von destruktiven Selbstzweifeln zu lösen und mit gestärktem Selbstvertrauen ihren beruflichen und privaten Alltag zu gestalten. Es wird ein geschützter Raum geboten, um die eigenen Stärken zu reflektieren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Gerade für Frauen ist es wichtig, ihre Rolle als kompetente Fach- oder Führungskraft bewusst zu erleben und selbstbewusst zu vertreten.
S72 Frauen und Männer kommunizieren unterschiedlich
Frauen und Männer kommunizieren oft auf unterschiedliche Weise, was im beruflichen Kontext zu Missverständnissen oder Herausforderungen in der Zusammenarbeit führen kann. Doch wer die Kommunikationsmuster des anderen Geschlechts besser versteht, kann entspannter reagieren und klüger handeln. In diesem Workshop lernen Sie, die Unterschiede in der Kommunikation von Frauen und Männern zu erkennen und gezielt damit umzugehen.
S12 Klimakrise - Warum Frauen stärker vom Klimawandel betroffen sind
Im Gegensatz zu vielen anderen Themen hört sich Klimawandel erstmal geschlechterneutral an. Klar, wenn es heißer wird, trifft es alle unabhängig vom Geschlecht. Gleiches, wenn ein Hochwasser zu Schäden führt. Blickt man jedoch ein wenig tiefer wird man feststellen, dass beim Klimawandel und insbesondere seinen Folgen, Frauen ungleich stärker betroffen sind als Männer.
Sehr deutlich wird das bereits in Ländern, in denen der Klimawandel schon weiter fortgeschritten ist als hierzulande und Vieles davon lässt sich perspektivisch auch auf Deutschland übertragen. Denn wer pflegt hitzegeschwächte Angehörige, wer erledigt die Einkäufe in überhitzten Innenstädten, wer geht mit Kindern auf schattenarme Spielplätze, wer geht einkaufen und muss mit höheren Preisen für Lebensmittel aufgrund von z.B. Dürren klarkommen, wer macht Homeschooling, wenn es für Schulbesuche zu heiß wird etc. Das und mehr wollen wir uns im Vortrag anschauen.
S13 Exkursion: Auf den Spuren der Dienstmädchen. Eine Erkundung in der Stadt der Villen
Adrett aussehen sollte sie, aber nicht zu hübsch sein. Fleißig, treu und nicht geschwätzig, erfahren, aber nicht fordernd – die Arbeitgeber*innen hatten viele Anforderungen an ein gutes Dienstmädchen.
Auf diesem Stadtspaziergang suchen wir nach den wenigen sichtbaren Spuren dieser Berufsgruppe, die für das Wiesbaden der Kaiserzeit sehr wichtig war, die aber doch weitgehend unsichtbar bleiben sollte.
Wir fragen auch nach dem, was man nicht mehr sieht, zum Beispiel nach ihren Aufgaben und Arbeitszeiten und nach den emotionalen Bindungen zwischen „Mädchen“ und Arbeitgeber und den gesellschaftlichen Kontroversen, die um sie herum brannten. Wir machen damit ein Stück Frauengeschichte sichtbar, die sonst meist vergessen wird.
S14 Selbstsicher sprechen, souverän wirken
Wer erfolgreich ist, ist sprechfähig! Noch immer haben Männer in Meetings öfter das Wort als Frauen. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Damit wir Gehör finden, sind wir gefordert, so zu sprechen, dass andere gerne zuhören. Dabei ist ein gekonnter Einsatz von Körper und Stimme relevant, sowie ein präsentes Auftreten entscheidend. Zum Sprechen gehört jedoch noch einiges mehr: Glaubwürdiges Auftreten bedeutet auch eine gute inhaltliche Vorbereitung, ein Bezug zur Zielgruppe und eine gründliche Reflexion persönlicher Stärken und Schwächen – denn eine rhetorische Strategie funktioniert bei der einen wunderbar und bei der anderen wirkt sie aufgesetzt.
In dieser Veranstaltung lernen die Teilnehmerinnen das Zusammenspiel der Wirkfaktoren des Auftretens kennen (u. a. Körper, Atmung, Glaubwürdigkeit, Durchdringung des Themas, Hörer:innenbezug). Auch die Technik für eine kraftvolle, durchdringende Stimme und wie diese zu pflegen ist, wird thematisiert. Im Fokus steht das sichere Einsetzen individueller Stärken. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich im Berufsalltag Gehör verschaffen möchten. Auch eine Ausrichtung auf Führungskräfte ist möglich.
S73 Selbstsicher sprechen, souverän wirken
Wer erfolgreich ist, ist sprechfähig! Noch immer haben Männer in Meetings öfter das Wort als Frauen. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Damit wir Gehör finden, sind wir gefordert, so zu sprechen, dass andere gerne zuhören. Dabei ist ein gekonnter Einsatz von Körper und Stimme relevant, sowie ein präsentes Auftreten entscheidend. Zum Sprechen gehört jedoch noch einiges mehr: Glaubwürdiges Auftreten bedeutet auch eine gute inhaltliche Vorbereitung, ein Bezug zur Zielgruppe und eine gründliche Reflexion persönlicher Stärken und Schwächen – denn eine rhetorische Strategie funktioniert bei der einen wunderbar und bei der anderen wirkt sie aufgesetzt.
S74 Erfolgreiche Gehaltsverhandlungen
Ob im Vorstellungsgespräch, bei einem internen Positionswechsel oder einer Veränderung des Aufgabenbereichs – im Berufsleben gibt es etliche Situationen, in denen es gilt, das Gehalt zu verhandeln. Dabei geht es darum, die Vorzüge der eigenen Arbeitskraft überzeugend darzustellen und den Marktwert in barer Münze zu benennen. Inwieweit „vermarkten“ Frauen ihre Arbeitskraft anders als Männer? Und wie gelingt es, ein Gehalt auszuhandeln, das dem tatsächlichen Marktwert ihrer Arbeitskraft entspricht?